Ohne Ergänzung mit L-Valin weisen viele Futterrationen für Ferkel, Broiler und für hochproduktive Sauen während der Laktation einen Valinmangel auf.

Erst der Zusatz von L-Valin ermöglicht die Optimierung von Futterrationen mit niedrigen Rohproteingehalten unter Berücksichtigung des idealen Proteins. Dadurch können die Rohproteingehalte im Futter für Ferkel um 1 bis 2 bzw. für Broiler um 0,5 bis 1 Prozentpunkte reduziert werden.

Ein bedeutender Schritt zum idealen Protein im Futter.

Die Zulage von L-Valin zu Rationen mit geringem Rohproteingehaöt trägt zur Vermeidung von Wechselwirkungen zwischen den verzweigtkettige Aminosäuren (BCAA) bei. Diese Wechselwirkungen können einen bestehenden Valinmangel noch verstärken - mit entsprechenden Konsequenzen für die Leistung der Tiere.

Das optimale Valin:Lysin Verhältnis (standardisiert ileal verdaulich) sollte mindestens 70% im Ferkelfutter, 80% im Broilerfutter und 85% im Sauenfutterlaktationsfutter betragen.

 

Anwendungsbereiche